Der Oboen-Doktor

Reparatur- und Pflegehilfe von Marc Schaeferdiek

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"Der Umgang mit der Mechanik der modernen Oboe bedarf einer langen Erfahrung; die Einstellung der Stellschrauben sowie Pflege und Reparaturen sind immer aktuelle Themen für alle Oboisten.

Das Buch von Marc Schaeferdiek "Der Oboen-Doktor" ist eine hilfreiche Anleitung zur Selbsthilfe mit klarem systematischen Aufbau, geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene.

Ich halte Idee und Inhalt des Buches für optimal gelungen und unterstütze es mit meiner besten Empfehlung." 

Frechen, am 18.05.2000

Prof. Helmut Hucke


Referenzen 

Buchbesprechung in "Das Orchester":
 
Jeder erfahrene Oboist erinnert sich an diese Situation aus seinen Anfangsjahren oder hat  noch den letzten verzweifelten Hilferuf eines Schülers im Ohr: "Bei meiner Oboe stimmt was nicht!". schließt eine Klappe nicht richtig, irgendwo ist gar etwas verbogen oder es kommt ganz einfach kein Ton aus der Oboe heraus? Anfänger und auch fortgeschrittenere Oboisten stehen in einer solchen - leider recht häufigen Situation - oft ratlos vor der Oboe. Gerade junge Oboisten greifen dann gern ohne fundiertes Wissen um die mechanischen Zusammenhänge sofort zum Schraubenzieher. Dass so meist das Problem eher größer als kleiner wird, ist wohl nicht weiter verwunderlich. Marc Schaeferdiek verspricht mit seinem Buch "Der Oboen-Doktor" Abhilfe. Tatsächlich ist es ihm gelungen, ein sehr informatives und fundiertes kleines Werk zu schreiben, das so ziemlich alle Tipps, Kniffe und Tricks beinhaltet, die der Oboist zur Instandhaltung seines Instrumentes benötigt. Selbst der gestandene Profi wird sich freuen, endlich einmal eine gedruckte Sammlung all jener bisher meist mündlich weitergegeben Informationen zur Pflege der Oboe vorzufinden. Schaeferdiek, selbst Oboist und mittlerweile als guter Oboenreparateur bekannt, hat auch seine persönlichen Erfahrungen mit der Oboe in das Buch einfliessen lassen. Viele Fotos, Abbildungen und der logische Aufbau des "Oboen-Doktors" machen die Arbeit mit diesem Buch einfach und sehr übersichtlich. Sowohl vollautomatische als auch halbautomatische Oboen der meisten gängigen Fabrikate sind hier zu finden.  Einfache Tipps zum richtigen Auswischen  der Oboe und recht komplexe Anleitungen zum Justieren der mitunter recht launischen Stellschrauben sind ebenso zu finden wie die pragmatische Anweisung, die Oboe doch nie mit den Klappen nach unten zu halten. Wohlgemerkt, hier geht es um die Pflege des Holzes und um die komplexe Mechanik der Oboe, nicht um den Rohrbau. Doch da ein gut gepflegtes Instrument viele Rohrbauprobleme deutlich verringert, bietet es auch hier indirekt Hilfe. anspruchsvolle Reparaturen oder Generalüberholungen nur vom Fachmann auszuführen sind, stellt Schaeferdiek klar heraus. "Der Oboen-Doktor" ersetzt also nicht den Instrumentenbauer, aber er erleichtert den Oboisten das Leben mit ihrem Instrument deutlich. Das kleine Werk ist verständlich geschrieben und alle Arbeitsschritte werden recht ausführlich und nachvollziehbar dargestellt.  So kann auch schon der junge Oboist grossen Nutzen daraus ziehen. Dem gestandenen Profi und dem Oboenlehrer wird es ebenso gefallen. Prof. Winfried Liebermann, vom Oboen-Doktor äusserst positiv angetan,  formulierte kurz und treffend:
"Ich denke, dass dieses Werk für alle, die sich professionell oder auch aus Liebhaberei mit der Oboenfamilie befassen, von unschätzbarem Nutzen ist:"

Heike Eickhoff

  
Buchbesprechung in "NMZ"
 
Dieses Werk ist für alle, die sich professionell oder auch aus Liebhaberei mit der Oboenfamilie befassen, von unschätzbarem Nutzen. Das kleine Werk, das das Zeug hat, zum ständigen Begleiter aller Oboisten zu werden, versteht sich als Anleitung zur Pflege und Ausführung kleinerer Reparaturen an Mechanik und Holz. Den Instrumentenmacher will und kann es natürlich nicht ersetzen.
Sehr übersichtlich und logisch im Aufbau, verständlich geschrieben und mit vielen hilfreichen Abbildungen versehen, findet man eine Unmenge wertvoller Hinweise und Tipps. Und da alles so klar und deutlich dargestellt wird, kann auch der ganz junge Oboist schon seinen Nutzen daraus ziehen. Doch auch der Profi wird sich freuen, endlich einmal ein Werk zu finden, das all die vielen bislang meist mündlich weitergegebenen Tipps zur Oboenpflege in komprimierter Form aufweist. Dabei werden sowohl halbautomatische als auch vollautomatische Instrumente der gängigsten Fabrikate berücksichtigt. Marc Schaeferdiek, selbst Oboist und Oboenreparateur hat seine eigenen, umfassenden Erfahrungen mit dem Instrument mit einfliessen lassen: Vom richtigen Auswischen des Instrumentes bis zum Justieren der Stellschrauben weiß "Der Oboen-Doktor"  immer Rat.
Heike Eickhoff
  
Buchbesprechung im "Rohrblatt"
 
Der Umgang mit der Mechanik der modernen  Oboe bedarf einer langen Erfahrung: die Einstellung der Stellschrauben sowie Pflege und kleine Reparaturen sind immer aktuelle Themen für alle Oboisten.
Das Buch von Marc Schaeferdiek ist eine hilfreiche Anleitung zur Selbsthilfe mit klarem systematischen Aufbau - geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene. Ich halte Idee und Inhalt für optimal gelungen und unterstütze es mit meiner besten Empfehlung.
Inzwischen hatte der Rezensent dem Autor sein Instrument zur Korrektur anvertraut und sah seine Empfehlung bestätigt. Er erkannte seine Oboe im positiven Sinne nicht mehr wieder, was für Herrn Schaeferdiek doppelt spricht.
 Prof. Helmut Hucke
 
Buchbesprechung in „Oboe-Fagott“ Nr. 64 
 
Oboe krank? Der Doktor ist da! 
Mit seinem Buch „Der Oboen-Doktor“ füllt Marc Schaeferdiek eine echte Lücke aufs beste aus. Auf 60 Seiten komprimiert gibt er Tipps und Hinweise, die sowohl für Anfänger wie Profis wertvoll und nützlich sind. Schaeferdiek gibt grundsätzliche Tipps zur Pflege des Instruments (Zusammenbau, Auswischen, Oberflächenpflege, Fetten des Korks, Ölen der Mechanik, Lagerung) und zum Kauf und Einspielen einer neuen Oboe. Und er geht auf die Themen und Probleme ein, mit denen sich jede Oboistin und jeder Oboist im Laufe seines Lebens mehr oder weniger häufig (aber immer zu häufig) beschäftigen bzw. herumschlagen muss, nämlich auf Holzrisse, Kondenswasser, kleine Reparaturen (Erneuerung von Aufschlagkorken, lockere Schrauben, Reinigung der Oktavkessel) und auf das Einstellen der Mechanik. Dieses letztgenannte Kapitel nimmt den breitesten Raum ein und ist auch das wichtigste, da bisher nirgendwo behandelt.
Mit höchster Genauigkeit aus der sehr viel Erfahrung spricht, gibt er die einzelnen Arbeitsschritte zum Einstellen der Mechanik an, gibt Tipps, was bei Problemen mit einzelnen Tönen überprüft werden sollte und zeigt häufige Fehlerquellen auf. Um das alles präzise erklären zu können, sind im Anhang Fotos von 4 Oboenmodellen (Marigaux Voll- und Halbautomatik sowie Lorée und Fossati Vollautomatik) mit durchnummerierten Schrauben abgebildet, die die Orientierung ermöglichen. Ausklappbare Tafeln fassen die Schraubfunktionen und die einzelnen Arbeitsschritte beim Justieren zusammen.
Was ich neben allem Inhaltlichen mit am wichtigsten finde, ist das Verantwortungsbewußtsein, das aus diesem Buch spricht. Es wird sehr oft und immer wieder darauf hingewiesen, dass man bei vielen Problemen nicht selber „rumdoktern“ sollte sondern im Zweifelsfall einen Instrumentenmacher (oder einen erfahrenen Oboisten/tin) um Rat fragen sollte. All zu leicht kann man das Instrument beschädigen oder die Probleme gar vergrößern.
Das Buch ist ein Erste-Hilfe-Kurs für die kleinen aber ständigen und lästigen Leiden, es ist eine kleine Operationsanleitung für schwierige Eingriffe. Und auch hier gilt der Hinweis, dass man zu Risiken und Nebenwirkungen im Zweifelsfall immer den Arzt (Instrumentenmacher) oder Apotheker (Lehrer) fragen sollte. Ein kleiner Fehler hat sich im Bild „Aufbau der Oboe“ eingeschlichen, auf dem die H(C)-Cis-Trillerklappe als Cis-D-Trillerklappe bezeichnet ist, aber – Pflaster drüber – das ist eine so unwesentliche Kleinigkeit, die den Wert dieses wichtigen Buches, das für Oboistinnen und Oboisten eigentlich auf Krankenschein oder Versicherungskarte erhältlich sein sollte, in keinster Weise schmälert.
 
Eberhard Holbein
 
Buchbesprechung in „Musik zum Leben“ Ausgabe 09/01 B
 
„Oboen-Doktor“hilft „Krankenhausaufenthalt“ zu vermeiden
Anleitung für kleine Reparaturen und Klappeneinstellungen
Die Oboe gilt zu Recht als eines der kompliziertesten Blasinstrumente, denn neben künstlerischen Aufgaben muß der Oboist auch handwerkliche Probleme meistern, oft ist er gezwungenermaßen mehr Handwerker als Musiker. Die Lebensdauer eines Instruments hängt erfahrungsgemäß stark von der individuellen Behandlung ab. Dies gilt in besonderem Maße für die Oboe. Deshalb kommt neben der eigentlichen Pflege besonders auch kleine Reparaturen wie Mechanik einstellen, Intonierungen und Überholungen eine große Bedeutung zu.
Das Buch „Der Oboen-Doktor“ von Marc Schaeferdiek, erschienen im Egge-Verlag Coblenz am Rhein, beschränkt sich auf die Anleitung zur Durchführung kleiner Reparaturen, auf das Einstellen des Klappenmechanismus und auf die Pflege der Oboe im allgemeinen. Als Oboist hat sich Schaeferdiek intensiv mit der Instrumentenpflege und dem Einstellen der Klappen beschäftigt. Dieses Wissen gibt er in dem rund 64 Seiten starken Büchlein weiter, um kleine Probleme am Instrument selbstständig beseitigen und künftigen vorbeugen zu können: „Mit diesem Buch möchte ich dazu beitragen, die handwerklichen Fertigkeiten des Oboisten zu fördern beziehungsweise ihm einen Anreiz zu geben, sich mehr um sein Instrument zu kümmern und es nicht verkümmern zu lassen."
Der Autor will bewußt nicht den Instrumentenmacher ersetzen, sondern zeigen, dass für den Oboenspieler neben dem Rohrbau auch andere handwerkliche Fähigkeiten von großer Bedeutung sind. Insbesondere eine optimale Klappeneinstellung ist für Schaeferdiek von großer Bedeutung, denn bekanntermaßen können bei der Oboe selbst kleinste Veränderungen zu einer besseren Tonqualität und Tonansprache führen.
 
Einstellen der Mechanik
Im ersten Kapitel beschäftigt sich „Der Oboen-Doktor“ mit dem Aufbau des Instruments, im zweiten Kapitel geht es um die Pflegemaßnahmen, die jeder leicht selbst durchführen kann und sollte. Im dritten Kapitel wird ausführlich die Problematik von Holzrissen besprochen, Kapitel vier ist dem Ärgernis Kondenswasser gewidmet.
Am ausführlichsten geraten ist Kapitel fünf, hier wird das Einstellen der Mechanik erläutert – selbstverständlich werden dabei „Vollautomaten“ und „Halbautomaten“ getrennt besprochen. Kapitel sechs schließlich zeigt kleine Reparaturen wie die Erneuerung eines Aufschlagskorks, in Kapitel sieben gibt Marc Schaeferdiek wertvolle Tipps zum Kauf und zum Einspielen einer neuen Oboe. Im Anhang schließlich finden sich Detailabbildungen der Klappenanordnung von Instrumenten der gebräuchlichen Hersteller, jeweils als Halb- beziehungsweise Vollautomatik-Modelle. Mit diesen Abbildungen dürfte die Identifizierung der einzustellenden Mechanikteile auch Anfängern problemlos gelingen.
„Der Oboen-Doktor“ kann verständlicherweise nicht den „Krankenhausaufenthalt“, sprich die Werkstatt-Reparatur ersetzen, ist aber eine sehr hilfreiche Anleitung zur Selbsthilfe für Anfänger und Fortgeschrittene bei kleinen Problemen. Sie finden durch den systematischen Aufbau des Buches schnell und gezielt Hinweise, Tipps und Hilfe.
Gerhard Tenzer

Marc Schaeferdiek • Westerwaldstr. 22 • 56235 Ransbach-Baumbach • Fon: +49-(0)2623-925 400 • Fax: +49-(0)2623-925 401 • Mobil: 0177-868 33 44 • eMail: marc@schaeferdiek.info